Ein neuer Schulstandort ist zukunftsweisend.

Meine Geschwister und ich haben sowohl die Grundschule am Weinbergsweg, als auch die Dorfschule besucht. Einige Jahre zuvor war es unser Vater der dort die Schulbank gedrückt hat. Davor saß dessen Vater in der Dorfschule. Derzeit besucht wieder einer aus unserer Familie die Grundschule am Weinbergsweg.

Da hängen natürlich Emotionen dran. Darum war es für mich, als Mitglied des Schulausschusses, anfänglich erstaunlich, dass sich Eltern, Lehrer und auch die Kinder ganz klar gegen zwei Schulstandorte und letztlich für einen neuen, zentralen Grundschulstandort entschieden haben.

Im Ergebnis ist dieses Votum logisch.

Bei der Frage des Neubaus der Grundschule geht es nicht um Emotionen und die überwiegend guten Erinnerungen die wir Alten an unsere eigene Schulzeit haben. Nein, es geht hier um die Zukunft der künftigen Grundschüler, die sich in einer ganz anderen Welt behaupten werden müssen. Denen wir die Chance geben können eine moderne, wenn nicht gar die modernste Grundschule, in Adendorf besuchen zu können. Dabei geht es nicht nur um das Gebäude, sondern vor allem auch um das Beschulungskonzept, welches eben auf einem ganz anderen Raumkonzept basiert.

Dass wir, in unserer Familie alle die gleiche Schule besucht haben ist das eine, aber dass sich der Inhalt von Schule über die Jahrzehnte vom Rohrstock bis zum „Smart Board“ gewandelt hat ist das andere. Irgendwann kommt man halt an den Punkt, wo, ganz nüchtern betrachtet, der Inhalt nicht mehr in das Gebäude passt.

Sören Schierholz
SPD Adendorf

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