Beisitzer im Vorstand

SPD Ortsverein Adendorf
(Foto: Laura König)


„Zukunft ist das, was wir gemeinsam möglich machen.“

Kommunikation


eMail:
n.wolf@spd-adendorf.de

Persönliches


Ich bin Nico Wolf, selbstständiger "Full Stack Web-Entwickler" (also Programmierer) und Vater von zwei Töchtern, die mir täglich vor Augen führen, wie abstrakt mein Tagewerk für die allermeisten Menschen ist. Haben Sie schonmal versucht, einer Vierjährigen zu erklären, was das Internet ist? Geboren bin ich im Jahr 1981 in Hamburg, wo ich (im Jahr 2019) in die SPD eingetreten bin. Seit 2023 lebe ich mit meiner Familie in Adendorf. 

Warum ich in der SPD bin


Während der eine oder die andere gewissermaßen mit dem Parteibuch auf die Welt gekommen zu sein scheint, bin ich erst mit knapp 40 Jahren zur SPD gekommen. Ich betrachte meine Parteiarbeit als ehrenamtliches Engagement: Es läuft wirklich vieles nicht so, wie ich es mir wünschen würde – aber dadurch, dass man sich nur von der Seitenlinie aus beschwert, wird kein einziges Problem gelöst. Stattdessen möchte ich meinen kleinen Teil dazu beitragen, dass unsere Gesellschaft je nach Sachlage auf Kurs bleibt, auf den richtigen Weg zurück findet oder – hier und da – auch einfach mal in die Gänge kommt.

Meine Themen sind:


Digitale Transformation, Wirtschaft & Bildung – in genau diesem Zusammenhang.

Im Jahr 2023 betrug der Jahresumsatz eines gewissen US-amerikanischen Versandhändlers etwa 552 Milliarden Euro; der Bundeshaushalt betrug in demselben Jahr etwa 476 Milliarden Euro. Das größte europäische Softwareunternehmen erzielte in diesem Jahr einen Umsatz von etwa 31 Milliarden Euro. So willkürlich diese Auflistung ist, so eindrucksvoll zeigt sie, wie abgehängt wir diesbezüglich in Europa agieren. 

Wir alle nehmen tagtäglich digitale Dienstleistungen in Anspruch, die längst selbstverständlich geworden sind – und die in der Regel von US-amerikanischen Unternehmen betrieben werden. Ob man die rasenden technischen Entwicklungen der vergangenen Jahre nun verwünscht oder gutheißt: Es ist die Welt, in der wir leben. 

Wir hier in Deutschland haben ein starkes Ausbildungssystem und unsere Wirtschaft besteht zum weit überwiegenden Teil aus kleinen und mittleren Unternehmen, die schneller agieren könn(t)en als große Konzerne. Unser wissenschaftliches Know-how ist enorm; diverse grundlegende Technologien unserer modernen Welt – vom Audioformat bis zu Datenübertragungs-Protokollen – wurden hierzulande entwickelt. 

Gleichzeitig muss man das nächste Schild "Keine Kartenzahlung!" selten lange suchen, das Passwort 123456789 hält sich hartnäckig – und die Gesamtzahl der Wochenstunden des Pflichtfachs Informatik beläuft sich in den Jahrgängen 9 & 10 an den Schulen hier bei uns in Niedersachsen auf: 1. 

Ich bin selbst nicht mit dem Internet aufgewachsen und obwohl (oder weil?) ich mich täglich mit diesen Themen befasse, bin ich weit davon entfernt, die "Digitalisierung" als Allheilmittel oder als Selbstzweck zu betrachten. Nichtsdestotrotz: So dürfen wir auf keinen Fall weitermachen.